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Unsere Motivation

Wesentlicher Grund für unser Engagement auf Kreisebene war und ist der große Einfluss der Kreispolitik auf Städte, Verbands- und Ortsgemeinden. Deren Haushalte leiden zunehmend unter den Vorgaben und Umlagen, welche seitens des Kreistags festgelegt werden. Daher konzentriert sich unsere Arbeit im Kreistag auf eine Politik mit gesundem Menschenverstand für die Bürger/innen vor Ort. Ohne Parteizwänge suchen wir stets die sachlich beste Lösung.

Unter der Überschrift “Sachpolitik statt Parteipolitik” formulierten wir zur Kreistagswahl 2014 folgende Ziele:

  1. Finanzen

    Übertragene Aufgaben müssen finanziert werden
    Die hohe Kreisumlage schränkt unsere Gemeinden in ihren freien Gestaltungsmöglichkeiten so stark ein, dass diese ihre eigenen Aufgaben kaum ohne Kredite finanzieren können. Der Kreis muss deshalb für aufgezwungene Bundes- und Landesaufgaben finanziell entsprechend entschädigt werden, damit er sich nicht das Geld von unseren Gemeinden „stehlen“ muss. WER BESTELLT, BEZAHLT!

  2. Wirtschaft und Arbeitsplätze

    Politik muss verbinden
    Die Zusammenarbeit zwischen der Kreisverwaltung und den führenden Wirtschaftsunternehmen muss verstärkt werden. Anstelle der Bürgermeister sollten die Chefs aus Mittelstand und Industrie in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises agieren. Dadurch könnte gemeinsam und auf direktem Wege die Wirtschaftspolitik gestärkt und ausgebaut werden.
    Eine starke Wirtschaft sichert Arbeitsplätze und dauerhaft Einnahmen.

  3. Verkehr

    Eine zweite Rheinbrücke ist überfällig
    Das Dauerthema „Zweite Rheinbrücke“ ist offensichtlich durch partnerschaftlichen Dialog – mangels ernsten Lösungswillens seitens der Karlsruher Politiker – nicht zu lösen. Einkaufsproteste der pfälzischen Kunden sollten die Karlsruher Politiker zum Umdenken veranlassen. Unsere wertvollen Arbeitskräfte sollten den Karlsruhern genauso wichtig sein wie unser Geld, das wir beim Einkaufen in Karlsruhe lassen. Die Anbindung der ubringer an die S-Bahn im Nordkreis und an die Stadtbahn zwischen Germersheim und Wörth muss optimiert und der Schülertransport sicher, zuverlässig und pünktlich organisiert werden.

  4. Bildung

    Beste Zukunftschancen für unsere Kinder
    Das vielfältige Schulangebot im Kreis bietet für unsere Kinder hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten. Eine stärkere Vernetzung von Wirtschaftsunternehmen und weiterführenden Schulen ist anzustreben, damit Schüler und Unternehmen durch mehr Praxisbezug voneinander profitieren. Bei der Schulentwicklung ist darauf zu achten, dass
    – der Schülertourismus soweit als möglich eingeschränkt wird, indem
    – die in Ortsnähe befindlichen Schulstandorte gestärkt werden,
    – die Schulsozialarbeit optimiert wird,
    – keine Benachteiligung zwischen Realschul- und IGS-Standorten entsteht.
    – Eine berufsbegleitende und bedarfsgerechte Kinderbetreuung vom Kleinkindalter bis zum Ende der Grundschulzeit gehört in eine zeitgemäße Bildungslandschaft.

  5. Tourismus und Dorfentwicklung

    Der Landkreis muss seine Möglichkeiten nutzen
    Die herrliche Rheinauenlandschaft, Baggerseen, historische Anziehungspunkte, bestens ausgebaute Radwege sowie ausgezeichnete Gastronomie- und Übernachtungsangebote locken immer mehr Besucher in unseren Landkreis. Durch weitere gezielte Angebote unserer Tourismusvereine in den Städten, Verbandsgemeinden und dem Landkreis können zusätzliche Einnahmen erzielt und Möglichkeiten zur Verbesserung der Infrastruktur in unseren Gemeinden geschaffen werden.